POL-DN: Heranwachsender leistet Widerstand

Niederzier (ots) - Ein Polizeibeamter wurde am Dienstagabend verletzt, als er gemeinsam mit mehreren Kollegen versuchte, einen Heranwachsenden in Gewahrsam zu nehmen. Dieser benahm sich auf ganzer Linie daneben.

Ausgangssituation war ein Einsatz in der Niederzierer Straße in Oberzier, als die Polizei zu einem Fall von häuslicher Gewalt gerufen wurde. Hier war ein 18-Jähriger mit seiner Mutter in eine handgreifliche Auseinandersetzung geraten. Die Beamten trafen den stark alkoholisierten jungen Mann in seinem Zimmer an, der sie nach einem kurzen Gespräch beleidigte und beschimpfte. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte der äußert aggressive Heranwachsende ins Polizeigewahrsam der Wache in Jülich verbracht werden, doch mit dieser Maßnahme war er nicht einverstanden. Er versuchte, sich selbst und die Beamten verletzen, indem er sich mit ihnen von einem etwa 120 cm hohen Treppenpodest stürzen wollte. Im Zuge dessen verpasste er einem Beamten einen Kopfstoß. Als er schließlich im Streifenwagen saß, randalierte der junge Mann weiter, trat und spuckte um sich. Durch Schlagen seines eigenen Kopfes gegen die Scheibe versuchte er, sich selbst Verletzungen zuzufügen, vermutlich um die Unterbringung in einer Gewahrsamszelle zu verhindern. Fortlaufend beleidigte er die eingesetzten Beamten und hörte damit auch in der Zelle nicht auf. Zum Schlagen und Treten kam hier noch hinzu, dass er sich mehrfach durch eigenes Auslösen des Würgereizes erbrach und sich, sowie die Wände, mit dem Erbrochenen einrieb. Aufgrund seiner Alkoholisierung sollte ihm eine Blutprobe entnommen werden, da deren Auswertung später auch Anhaltspunkte über seine Schuldfähigkeit zum Zeitpunkt der Taten liefern kann. Die eingesetzte Ärztin konnte ihre Arbeit jedoch auch nur durchführen, weil Polizeibeamte den renitenten Delinquenten festhielten.

Am Mittwochmorgen konnte der Beschuldigte aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen werden. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte wurde gefertigt.

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POL-DN: Auffahrunfälle auf regennasser Fahrbahn

Jülich/Düren (ots) - Bei nasser Straße verlängert sich der Bremsweg. Diese Tatsache bekamen am Dienstag gleich mehrere Verkehrsteilnehmer - teils schmerzhaft - zu spüren.

Gegen 12:25 Uhr befuhr ein 20 Jahre alter Autofahrer aus Niederzier die B 56 in Fahrtrichtung Jülich. Als die Ampel an der Altenburger Kreuzung von Grünlicht auf Gelb umsprang, bremste der ihm vorausfahrende Pkw stark ab. Der junge Niederzierer versuchte, seinen Wagen ebenfalls zu stoppen, konnte ein Auffahren auf den anderen Wagen jedoch nicht mehr verhindern. An dessen Steuer saß ein 60-Jähriger aus Inden, der bei dem Unfall nicht verletzt wurde. Auch der Unfallverursacher blieb unverletzt. Seine 22-jährige Beifahrerin sowie eine im Auto des Indeners mitfahrende 56-Jährige aus den jeweils gleichen Wohnorten, klagten über leichte Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen ambulanten Behandlungen in Krankenhäusern zugeführt.

Etwa zwei Stunden später, um 14:35 Uhr, ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall an der Kreuzung Aachener Straße und Rütger-von-Scheve-Straße in Düren. Eine 24 Jahre alte Dürenerin war mit ihrem Wagen auf der Aachener Straße in Fahrtrichtung Stürtzstraße unterwegs, als das ihr voraus fahrende Fahrzeug bremste. Auf der vom Regen nassen Fahrbahn geriet das Auto der Dürenerin beim Bremsvorgang ins Rutschen und prallte gegen das Heck des anderen Fahrzeugs. Hierin saß eine 21-Jährige aus Düren, die durch den Aufprall leicht verletzt wurde. Ein RTW brachte sie in ein Krankenhaus.

Bei beiden Unfällen entstanden Sachschäden in Höhe von je etwa 6000 Euro.

Bei plötzlich einsetzendem Regen oder bei Dauerregen müssen Fahrzeugführer bedenken, dass der Bremsweg länger wird. Halten Sie deshalb immer genügend Abstand zum Vorausfahrenden und fahren Sie vorausschauend - das gilt natürlich nicht nur, aber besonders bei Regen!

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POL-DN: Das Handy war die Ursache – oder doch der Alkohol?

Jülich (ots) - Ein Autofahrer aus Jülich verursachte am späten Dienstagabend einen Verkehrsunfall, bei dem drei weitere Fahrzeuge beschädigt wurden. Die Begründung für das Unfallgeschehen war wenig überzeugend.

Etwa um 23:30 Uhr ereignete sich der Unfall, als ein 40 Jahre alter Jülicher mit seinem Pkw die Brunnenstraße aus Richtung Lich-Steinstraß kommend befuhr und nach rechts in die Römerstraße abbog. Nur wenige Meter hinter der Kreuzung lenkte er seinen Wagen nach rechts gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Klein-Lkw. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen davor stehenden Pkw geschoben, der wiederrum gegen ein hiervor abgestelltes Auto prallte. Dieses Fahrzeug wurde dadurch auf die Straße geschoben.

Den Polizeibeamten, die zufällig an der Unfallörtlichkeit vorbeifuhren, fielen bei dem Verursacher deutliche, alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auf: der 40-Jährige lallte, schwankte und musste sich immer wieder abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille, so dass der Jülicher zur Polizeiwache gebracht wurde, damit ihm dort eine Blutprobe entnommen werden konnte. Hier äußerte der Mann, dass der Unfall nur geschehen wäre, weil er sein Handy während der Fahrt benutzt habe. Seinen Führerschein wurde beschlagnahmt.

Der insgesamt entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 18000 Euro. Der Wagen des Unfallverursachers musste abgeschleppt werden. Eine Anzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung mit anschließenden Verkehrsunfall wurde gefertigt.

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POL-DN: Körperverletzung bei Verkehrsunfall

Düren (ots) - Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts Düren wurde am Dienstagmittag leicht verletzt, als ihm ein Autofahrer vermutlich absichtlich über den Fuß fuhr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Gegen 14:00 Uhr ahndete der 44-Jährige gemeinsam mit einer Kollegin einen Parkverstoß in der Innenstadt. An der Arnoldsweilerstraße hatte ein Autofahrer seinen Wagen entgegen der Fahrtrichtung auf einem für Behinderte vorgesehenen Parkplatz abgestellt. Noch während des Ausstellens der Verwarnung kamen ein Mann und eine Frau zu dem falsch parkenden Auto zurück. Der Unbekannte fragte in englischer Sprache, ob etwas mit seinem Fahrzeug nicht in Ordnung sei. Daraufhin erwiderte der städtische Angestellte, dass der Wagen dort so nicht stehen dürfe.

Der Mann stieg daraufhin in den Wagen ein, seine Begleiterin tat dies auf der Beifahrerseite. Der Ordnungshüter stand noch in Höhe des Fahrers an der geöffneten Tür, als der Wagen in Bewegung gesetzt wurde. Hierdurch wurde der 44-Jährige zurückgedrängt, bevor das Fahrzeug auf die Arnoldsweilerstraße gelenkt wurde und ihm hierbei über den Fuß fuhr. Anschließend entfernte sich der Pkw über die Josef-Schregel-Straße unter mehrfacher Missachtung Rotlicht zeigender Ampeln und bog in die Eisenbahnstraße ab.

Bei dem Auto handelte es sich um einen Ford in grau mit irischem Kennzeichen. Der Fahrer war etwa 55 Jahre alt, ungefähr 160 cm groß, hat einen rötlichen Haarkranz und einen Dreitagebart. Er war bekleidet mit einer grauen Leinenhose sowie einer grauen Leinenweste und einem senffarbenen Hemd. Seine Begleiterin ist etwa 52 Jahre alt und 157 cm groß. Sie hat schulterlange, wellige braune Haare.

Zeugen beobachteten den Vorfall und bestätigten das Geschehen wie vom Geschädigten geschildert. Eine Anzeige wurde aufgenommen, die Ermittlungen dauern an. Wer diese mit Hinweisen auf die Identität der Fahrzeugnutzer unterstützen kann, möge sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02421 949-6425 melden.

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